Eine Serie über den Wandel des Weinbaus.
Zehn Schwarz-Weiß-Fotografien, unter anderem aus Rheinhessen, Südtirol und Spanien.
Der Weinbau ist eine der ältesten Kulturformen, die wir kennen. Und eine der sensibelsten.
Was Generationen aufgebaut haben, steht heute vor Fragen, die keine einfachen Antworten haben.
„Weinvision: Zeichen des Wandels“ geht diesen Fragen nach, ohne sie zu beantworten. Die Serie macht sichtbar, was sich einer direkten Abbildung entzieht:
die Spannung zwischen Bestand und Wandel, zwischen dem, was war, und dem, was noch werden kann.
Zehn Fotografien, alle mit ICM entstanden, also durch bewusste Kamerabewegung während der Belichtung. Eine Technik, die Kontrolle loslässt und Raum gibt für das, was die Landschaft selbst mitteilt.
Die Serie ist in drei gegliedert:
Dissonanz, Widerstand und Transformation, Zukunft.
Jedes Bild ist ein eigenständiges Werk und gleichzeitig Teil einer Erzählung.
Die Serie folgt einer Dramaturgie:
von ersten Fragen über aktiven Wandel bis zur Vision einer erneuerten Zukunft.
Die Reihenfolge ist Teil des Werks.
Das erste Kapitel stellt eine Frage:
Was verändert sich, und was bleibt?
Die Bilder zeigen keine Antworten, sondern den Moment, in dem man anfängt, genauer hinzuschauen.
Eine Gestalt im Nebel. Der Weg voraus liegt offen. Der Ausgangspunkt der Serie.
Zwei Menschen, die dem Weinberg den Rücken kehren. Ein Abschied, oder ein Aufbruch. Was danach kommt, liegt offen.
Die Landschaft reagiert.
Bewegung, Struktur, das Aufeinandertreffen von Altem und Neuem.
Verwelkte Blätter und getrocknete Reben als Mehrfachbelichtung.
Die Struktur dahinter wird sichtbar.
Eine Rebe, unscharf und dennoch präsent.
Das Zentrum hält, auch wenn alles um es herum in Bewegung gerät.
Was bleibt, wenn der Wandel akzeptiert ist:
Energie, Haltung, neue Möglichkeiten.
Ein Weinberg in Bewegung.
Der Horizont taucht zwischen den Reihen auf. Neue Richtungen werden sichtbar.
Eine Ranke, die zwei Hände zeigt, die in die Erde greifen.
Ein Wendepunkt. Der Neuanfang beginnt von unten.
Das Ursprungsbild der Serie. Eine Mehrfachbelichtung, die einem EKG gleicht. Der Herzschlag des Weinbaus, der weiter besteht.
Reben, von unten fotografiert, die wie laufende Figuren wirken.
Das Ende der Serie. Und ihr Versprechen.
Alle zehn Fotografien sind als limitierte Originaldrucke erhältlich.
Jedes Werk existiert in einer Auflage von 1/1 zuzüglich maximal 2 Artist Editions. Mindestgröße 80 cm lange Kante, Druck auf musealen Trägermaterialien durch WhiteWall.
Preise ab 850 €, individuelle Beratung und Anfertigung auf Anfrage.
Ein Bild dieser Serie wurde mit dem Best Photography Award 2024 in der Kategorie „Abstrakte Fotografie“ ausgezeichnet.
Ein weiteres erhielt bei dem selben Wettbewerb in der Kategorie „Open Theme“ ein Honorary Mention, wurde also aufgrund seiner hohen Qualität besonders hervorgehoben.
Mehr zum Wettbewerb und den ausgezeichneten Bildern erfährst du im Journal.
Alle Bilder entstanden mit Intentional Camera Movement (ICM): bewusste Kamerabewegung während der Belichtung, kombiniert mit einem ND-Filter für längere Belichtungszeiten bei Tageslicht.
Keine Nachbearbeitung der Bewegung, keine digitalen Eingriffe zur Erzeugung der Optik.
Was du siehst, entstand im Moment der Aufnahme.
Diese Bilder sprechen von der Schönheit der Weinlandschaft.
Und davon, dass Wandel nicht das Ende von etwas ist, sondern der Anfang von etwas noch nicht Gesehenem.
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